BSV Harburg Hurricanes e.V.

Der Billardsportverein im Hamburger Süden

Billard – Training – Liga – Turniere – Spaß

Billard

Billard ist die hohe Kunst des Vorausdenkens.Es ist nicht nur ein Spiel, sondern in erster Linie eine anspruchsvolle Sportart, die neben physischer Kondition, das logische Denken eines Schachspielers und die ruhige Hand eines Konzertpianisten erfordert.

Albert Einstein, Physiker, 1879 – 1955

Warum sagen wir Billardsport?

Unser Billardsport bereichert das Leben. Wie macht Billard das?
Billard fördert:

  • Psychische Fähigkeiten
  • Technisch-koordinative Fähigkeiten
  • Taktisch-sensorisch-kognitive Fähigkeiten

Äh, ja…und was bedeutet das? Neben physischer Fitness, verbessert Billard auch psychische Stärken:

  • Förderung der Koordination und der Motorik
  • Mentale Stärke, Durchsetzungsvermögen, Hartnäckigkeit, Selbstvertrauen
  • Steigerung der Konzentrationsfähigkeit
  • Taktisches Geschick

Schreib uns, frag uns, besuch uns, spiel Billard! Wir freuen uns auf Dich.

Poolbillard

ist eine Variante des Billards, bei der es darum geht, mit einem weißen Spielball farbige Objektbälle nach bestimmten Regeln in sechs Taschen zu spielen (einzulochen). Der Spielball wird dabei als einzige Kugel mithilfe des Queues gespielt. Die Spieler haben abwechselnd je eine Aufnahme. Die Aufnahme ist beendet, wenn der Spieler in einem Stoß keine Kugel regelgerecht lochen konnte.

Disziplinen

Poolbillard gibt es in vielen Disziplinen. Für die im Verein organisierten Spieler gelten die Spielregeln Poolbillard und weitere Regularien. Im Einzelnen unterscheiden sich die Spiele in den Details, Taktiken und der Handhabung bei Fouls.

Die Disziplinen mit der größten Bedeutung (offizielle Ligadisziplinen der Deutschen Billard-Union DBU) sind:

8-Ball

Beim 8-Ball wird mit allen fünfzehn Objektbällen und einem Spielball gespielt. Die Kugeln mit den Nummern eins bis sieben sind komplett farbig und werden daher die Vollen genannt. Im Gegensatz dazu ist bei den Kugeln neun bis fünfzehn jeweils nur ein Streifen farbig und der Rest weiß, daher werden diese auch die Halben genannt.

Beide Spieler müssen zunächst versuchen, ihre Farbgruppe komplett zu lochen, um dann die schwarze Acht versenken zu dürfen, was bei korrekter Ausführung zum Gewinn des Spieles führt. 8-Ball ist ein Ansagespiel, d. h. man muss im Zweifelsfall ansagen, welche Kugel in welche Tasche fallen soll. Ausnahme ist das Break.

8-Ball ist die im Amateurbereich populärste Poolbillardvariante und wird in Gaststätten und Billard-Salons vorwiegend gespielt.

9-Ball

Beim 9-Ball wird mit den ersten neun der durchnummerierten Objektbällen und einem Spielball gespielt. Vor dem Break werden sie rautenförmig angeordnet. Bei jedem Stoß muss die Kugel mit der niedrigsten Zahl zuerst angespielt werden. Es gewinnt der Spieler, der die Kugel Nummer 9 zuerst korrekt locht. Es ist jedoch erlaubt, eine Kugel zu lochen, die noch gar nicht an der Reihe ist, solange man zuerst den Ball mit der niedrigsten Zahl angespielt hat („Kombination“).

9-Ball ist kein Ansagespiel, Zufallstreffer sind daher erlaubt. Sicherheitsansagen gibt es im 9-Ball nicht, daher muss auch nach einem Zufallstreffer der Spieler am Tisch bleiben. Es wird oft bei Turnieren gespielt, weil es ein recht schnelles und spektakuläres Spiel ist.

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Poolbillard#Diszipinen

10-Ball

Beim 10-Ball wird mit den ersten zehn der durchnummerierten Kugeln und einem Spielball gespielt. Ähnlich wie im 9-Ball müssen die Kugeln in aufsteigender Reihenfolge angespielt werden, jedoch muss hier im Zweifelsfall vor jedem Stoß angesagt werden, welche Kugel in welches Loch gespielt wird. Dadurch wird die im 9-Ball vorhandene Zufallskomponente reduziert.

Ziel des Spiels ist, die Kugel mit der Nummer 10 nach Ansage mit einem korrekten Stoß zu versenken.

14.1 endlos

Beim 14 und 1 endlos (kurz: 14/1 oder 14/1e; im Englischen: Straight Pool) wird mit allen fünfzehn Objektbällen und einem Spielball gespielt.

Es handelt sich um ein Punktespiel, bei dem es darum geht, eine bestimmte Punktzahl zu erreichen. Man darf jeden Objektball versenken und bekommt dafür immer einen Punkt, für ein Foul bekommt man 1 Punkt abgezogen. Bei drei nacheinander folgenden Fouls gibt es einen Punktabzug von 15 Punkten. Negative Punkte sind möglich.

Der Name 14 und 1 endlos kommt daher, dass man 14 Objektbälle versenkt. Einer bleibt übrig und das Rack wird wieder aufgebaut (der Platz auf dem Fußpunkt bleibt frei) und man darf weiterspielen. Dieser letzte Objektball sollte so liegen, dass man anschließend diesen versenken und gleichzeitig das Rack lösen kann, um danach weiterzuspielen. Somit ist es möglich, in einer einzigen Aufnahme das Ausspielziel zu erreichen.

14 und 1 ist ein Ansagespiel, bei dem es im Gegensatz zum 8-Ball keine Ausnahmeregel für das Break gibt. Daher sieht man in dieser Disziplin oftmals Sicherheitsanstöße.

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Training

Neben den klassischen Disziplinen haben sich noch ein paar weitere Varianten etabliert, die auch sehr gerne zu Trainings-zwecken eingesetzt werden können. Teilweise auch für Anfänger und ungeübte Spieler geeignet.

3-Ball

Von Stanton McCandlish – Eigenes Werk, CC BY 2.5, Link

3-Ball wird mit drei durchnummerierten Objektbällen gespielt, die zu Beginn im Dreieck aufgebaut werden. Ziel des Spiels ist es, in möglichst wenigen Stößen alle drei Kugeln in der richtigen Reihenfolge zu lochen. Jeder Stoß, auch der Anstoß, zählt dabei als Punkt. Im Gegensatz zu anderen Disziplinen gibt es beim 3-Ball keinen Aufnahmenwechsel.

Equal Offense

„Equal Offense“ ist eine Übung im Billard, die auf dem Spiel „14.1 Straight Pool“ basiert und darauf abzielt, die Punktzahl in einer festgelegten Anzahl von Innings (oft 10) zu maximieren, mit einem Höchstwert von 200 Punkten (20 Punkte pro Inning). 

Spielablauf und Regeln:
Fouls: Standardfouls wie die Weiße fällt, keine Bande nach dem Stoß, kein Fuß auf dem Boden, oder Kugeln, die vom Tisch springen, führen zum Ende des Innings. 

Vorbereitung: Alle 15 Kugeln werden aufgestellt und der erste Stoß ist ein Anstoß.

Nach dem Anstoß: Alle versenkten Kugeln werden wieder aufgestellt. Der Spieler beginnt den nächsten Versuch mit Ball in Hand in der Kitchen (dem Bereich hinter der Fußlinie).

Punkte: Jede versenkte Kugel zählt einen Punkt.

Serie: Der Spieler versucht, eine Serie von 20 Kugeln zu spielen. Nach dem Versenken der 14. Kugel (ohne Scratch oder Miss) wird ein neuer Rack mit den 14 versenkten Kugeln (die führende Kugel fehlt) aufgestellt. Der Spieler versucht dann, die verbleibende 15. Kugel vom Tisch zu stoßen und gleichzeitig den neuen Rack zu öffnen, ähnlich wie beim 14.1 Straight Pool.

Ende des Innings: Das Inning endet, wenn der Spieler einen Fehler macht (z.B. eine Kugel nicht versenkt, eine falsche Kugel oder die Weiße versenkt, oder die Weiße vom Tisch springt).

Ziele und Bewertung: Ziel ist es, die höchste Punktzahl über die vereinbarte Anzahl von Innings zu erzielen. Es gibt auch Bewertungsstufen, die auf der erreichten Gesamtpunktzahl basieren.

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Aufnahmebögen

14.1 endlos Aufnahmebogen
Bowlliard Aufnahmebogen
Equal Offense Aufnahmebogen
P.A.T. Level 1 Aufnahmebogen

Bowlliard

„Bowlliard“ ist keine etablierte oder offizielle Billarddisziplin, sondern ist eine weniger verbreitete Variante, die Bowling-ähnliche Regeln mit Billard kombiniert. Die „Bowlliard“-Variante ähnelt dem Bowling, indem 10 Kugeln in einem Dreieck platziert und dann „angeschossen“ werden, wobei das Ziel ist, alle Kugeln in einer oder zwei Aufnahmen zu versenken (ein „Strike“ für alle 10 in einer Aufnahme, ein „Spare“ für alle 10 in zwei Aufnahmen)

Rotation

Beim Rotation wird mit allen fünfzehn Objektbällen und einem Spielball gespielt. Ähnlich wie beim 9-Ball muss immer die Kugel mit der niedrigsten Nummer angespielt werden; es muss jedoch nicht angesagt werden, was gelocht werden soll. Für jede regelgerecht gelochte Kugel gibt es – entsprechend ihrer Nummer – Punkte. Es gewinnt der Spieler, der von 120 möglichen Punkten zuerst 61 erreicht.

Die Kugeln werden zu Beginn in einem Dreieck aufgebaut, mit der 1 vorne, der 2 an der linken, 3 an der rechten Ecke und der 15 in der Mitte des Dreiecks. Beim Eröffnungsstoß muss der Spieler die 1 anspielen und damit mindestens vier Kugeln eine Bande anlaufen lassen oder eine Kugel versenken.

Cutthroat (für 3 Spieler)

Beim Cutthroat werden die Bälle in 3 Gruppen unterteilt: 1 bis 5, 6 bis 10 und 11 bis 15. Vor dem Spiel wählt jeder Spieler eine dieser drei Gruppen als seine eigenen Kugeln. Ziel des Spieles ist es, jeweils nur die gegnerischen Kugeln zu versenken. Versenkt ein Spieler eine eigene oder gar keine Kugel, ist der nächste Spieler an der Reihe. Hat ein Spieler keine eigenen Kugeln mehr am Tisch, dann scheidet dieser als Verlierer aus und die beiden übrigen Spieler spielen weiter. Der Spieler, dessen Kugeln am Ende am Tisch noch übrig sind, gewinnt das Spiel.

Trillard (für 3 Spieler)

Trillard ist eine Variante des 8-Ball zu dritt. Die Bälle werden dabei nach den Farben in 3-Spielgruppen unterteilt: 1, 9, 5, 13 (gelb und orange) 2, 10, 4, 12 (blau und violett) 3, 11, 7, 15 (rot und braun). Der erste Spieler kann wahlweise eine beliebige Kugel aus einer dieser 3 Gruppen versenken und muss diese dann als seine eigenen Kugeln wählen. Die beiden übrigen Gruppen können von den anderen beiden Spielern gewählt werden, sobald einer dieser eine erste Kugeln dessen versenkt. Ein Spieler ist solange an der Reihe, wie er eigene Kugeln versenkt. Die beiden grünen Kugeln (6 und 14) gelten als „Joker“ und dürfen von jedem Spieler jederzeit versenkt werden, um weiterspielen zu können. Ziel des Spieles ist (ähnlich wie beim 8-Ball), zuerst seine eigenen 4 Kugeln zu versenken und dann mit der schwarzen 8 das Spiel zu beenden.

Bücher

P.A.T. – Pool-Billard Trainingshefte

Playing-Ability-Test (kurz: PAT) ist der offizielle Spielvermögens-test der World Pool-Billiard Association. Training für alle Spiel-niveaus – von Stufe 1 (Hobbyspieler) bis Stufe 3 (Weltstar).

Ralph Eckert, Jorgen Sandmann, Andreas Huber

Grundlagen des Pool Billard

Basiswissen und Grundlagen perfekt vereint!
Der erste Band der von David Alfieri und Uwe Sander, beide BCA Lizenztrainer, ist ein Grundlagenwerk. Einfach und anschaulich vermittelt das Buch die Grundlagen des Poolbillard. Hierbei orientiert es sich an den Lehrmethoden der Pool School USA. Die Pool School USA wird geleitet von Jerry Briesath, einem der bekanntesten Trainer in Nordamerika.

David Alfieri, Uwe Sander

Progressives Pool
„Technisches-, taktisches- und mentales Poolbillard“

Mit seinem zweiten Buch „Progressives Pool“ schließt der Autor, Ralph G. Eckert, eine Lücke. Mit diesem Buch schlägt Eckert eine Brücke von der theoretischen Sportwissenschaft zur praktischen Poolbillardanwendung. Der Schwerpunkt des lesenswerten Werkes liegt im mental emotionalen Bereich, aber auch Fitness und Ernährung, Motivation und kritische Situationen werden interessant und vor allem verständlich behandelt. Gerade für technisch gereiftere Sportlerinnen und Sportler kann dieses Buch die entscheidende Grundlage zur Verbesserung ihrer Spielstärke sein. Für viele weniger Ehrgeizige werden unzählige neue Entschuldigungen präsentiert, warum man nicht gewonnen hat, wenn denn nicht schon der Tisch schuld war. Fotos von Spielerinnen und Spielern, das komplette Regelwerk und tiefgängige Aphorismen sorgen für Abwechslung und Anregung. Und eine Vielzahl von Trainingsspielen mit unterschiedlicher Zielsetzung runden das Werk ab und machen es für jeden interessant, der sich für den Sport begeistert. Ein Buch, das auf keinem Nachttisch fehlen sollte.

Ralph Eckert

Modernes Pool, Techniken und Training

Das Billardbuch macht aus Anfängern Fortgeschrittene
Bereits in der zweiten Auflage erschienen besticht dieses Buch durch seine umfassende Beschreibung des Poolbillardspiels. Ralph Eckert hat mit diesem Buch ein vollständiges Lern- und Trainingsprogramm für Poolbillard verfaßt, das den Anfänger zum Fortgeschrittenen macht. Es schließt die Lücken des Wissen um die Feinheiten des Spiels.

Ralph Eckert

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Positionsspiel im Poolbillard

Erlernen von Postionsspiels mittels Effet.
Ein Poolbillardspieler ist gut wenn er jede Kugel trifft und versenkt. Besser ist er, wenn die Kugel versenkt und die Weiße so plaziert wird, daß er auch die nächste Kugel noch einfach versenken kann. Diese Positionen zu finden und wissen wie man sie erlangen kann, ist die große Kunst im Poolbillard. Das ist die Grundvoraus-setzung um mehr Erfolg zu haben. Dieses Buch vermittelt die elementaren Grundlagen für das Positionsspiel.

David Alfieri, Uwe Sander

Trainingsspiele mit der Pool School Germany

Poolbillard ist ein Spiel mit viel größerem Facettenreichtum als die meisten Spieler erahnen können. Spiel, Spaß und Geselligkeit sind die Grundvoraussetzungen eines Spieles, eines Sportes.
Hier setzt dieses Buch an und erfüllt zwei wesentliche Funktionen:
1. Es ist eine Spielesammlung Die Poolbillard-Trainingsspiele sind für Spieler aller Klassen vorgesehen und geeignet. Sowohl der frische Anfänger als auch der erfahrene Spieler, ja selbst der Profi – ob jung oder alt – wird hier fündig, wenn es darum geht, ein Trainingsspiel mit entsprechender Anforderung zu finden. Und ein Faktor, der leider immer wieder im harten Training untergeht, soll hier betont werden: der Spaß-Faktor.
2. Es ist ein Spielregelwerk In der globalen Poolbillardszene der letzten Jahrzehnte haben sich die drei Hauptdisziplinen durchgerungen: 8-Ball, 14/1e und 9-Ball. Die gültige Fassung der in Deutschland eingesetzten Poolbillard-Regeln für diese Disziplinen sind hier beigefügt und durch das praktische und handliche Format immer dabei.

David Alfieri, Uwe Sander

Sportliches Pool Billard I

Technik und Training nach dem PAT-System.

Dieses Buch soll als verlässlicher Wegweiser dienen, Pool Billard auf sportlichem Wege zu erlernen. Mit „Sportliches Pool Billard“ zeigt der Autor Ralph Eckert, selbst seit Jahr-zehnten im Poolsport international aktiv und internationaler Trainer, einen Weg auf, so effektiv wie nur möglich den Pool Billardsport zu erlernen. Von den Grundlagen zum Spielen und darüber hinaus auf sportlicher Basis zu dem PAT-System, mit Spaß am Spiel zu kommen ist das Ziel des Buches. Mit PAT, dem Playing Ability Test, einem vom Autor selbst entwickelten und weltweit eingesetztem Spielvermögens-test, wird dann die Hinführung zur sportlichen Grundlage ge-schaffen. Ergänzt werden die Trainingseinheiten in diesem Buch durch Kommentare von Bundestrainer Dipl.-Ing. (FH) Andreas Huber, Jahrgang 1969, einem weiteren Experten des Pool-Billards, Mitentwickler des PAT-Systems und Gründer der Billard-Akademie Dachau. Seine Hinweise zur Spielpraxis vermitteln zusätzlich ein immenses Erfahrungsrepertoire, welches er sich in langjährigem Einsatz als Spieler und Trainer erworben hat.

Ralph Eckert

Filme

Die Farbe des Geldes

Zwei Männer – eine Frau – eine Leidenschaft: das Geld, dicke Kohle, schmutziger Dollar – nenne es wie du willst, Hauptsache, du hast es. Die Spur führt durch die Spielhöllen Amerikas. Zurück bleiben Verlierer, zerstört von zwei unschlagbaren Cracks. Fast Eddi Felson will Vincent zu seinem Nachfolger machen. Doch aus dem genialen Schüler wird sein gefährlichster Gegner…

Darsteller: Paul Newman, Tom Cruise
Regie: Martin Scorsese

Poolhall Junkies

Als ungeschliffenes Ausnahmetalent im Pool-Billard träumt Danny Doyle von einer Karriere als Profi, doch sabotiert ihn sein angeblicher Mentor, der hinterhältige Spielhallenhai Joe, weil er Danny doch zum Ausnehmen diverser Angeber benötigt. Darob zerstritten, hängt Danny das Spiel an den Nagel und widmet sich nur mehr Freundin Tara. Als jedoch sein größter Fan und jüngerer Bruder Johnny geradewegs in Joes Schuldenfalle zu stolpern droht, sieht Danny sich gezwungen, noch einmal im großen Stil zum Queue zu greifen. Einen guten Eindruck von der Faszination bunter Kugeln auf grünem Filz transportiert dieser stimmungsvolle und mit feinem Humor tief durchtränkte Spielerthriller aus der mitunter auch mal recht rauen Welt der illegalen Hinterzimmer-Zockerszene. Mars Callahan und Rick Schroder machen als aufstrebende Billard-Talente gute Figuren, doch die Show stehlen Chazz Palminteri und Christopher Walken als kriminelle Strippenzieher bzw. graue Eminenzen hinter den verrauchten Kulissen…

Darsteller: Chazz Palminteri, Rick Schroder
Regie: Mars Callahan

Der Abstauber

Das Poolbillard-As Nick Casey, Spitzname „Baltimore Bullet“, ist ein legendärer Spieler, der seine besten Tage bereits hinter sich hat. Zusammen mit seinem Kumpel Billie Joe lebt er von der Hand in den Mund. Er zockt erfolgreich und finanziert so seinen Lebens-unterhalt. Billie, der ebenfalls ein ausgezeichneter Spieler ist, ernährt sich ebenfalls vom Zocken, verspielt aber regelmäßig größere Summen beim Poker.

Als der Berufsspieler „Der Diakon“ aus dem Gefängnis entlassen wird, hat Casey ein Ziel: Gegen den Diakon anzutreten. Dieser ist steinreich und spielt regelmäßig gegen Herausforderer, wobei die Quoten bei ca. 1:10 liegen. Dabei gewinnt er meistens, weil er bessere Nerven hat, als die Herausforderer. Casey und Billie versuchen 20.000 Mindesteinsatz zu gewinnen, was ihnen schließlich gelingt. Bis dahin geraten sie immer wieder in brenzlige Situationen. Nach einem Poolbillardturnier trifft Casey schließlich auf den Diakon und spielt um über 200.000 Dollar.

Darsteller:James Coburn, Omar Sharif, Bruce Boxleitner, Ronee Blakley, Jack O’Halloran, Calvin Lockhart, Michael Lerner,…
Regie: Jerry London

Haie der Großstadt

Eddie Felson ist ein zynischer und leidenschaftlicher Billardspieler, der in den Billardhallen der Großstadt unerfahrenen Spielern das Geld abjagt. Doch seine Gedanken kreisen nur um ein Ziel: er will endlich den Landesmeister Minnesota Fats besiegen. Ein Match gegen den Profi endete für Eddie einst in einer Katastrophe. Mit Hilfe der Alkoholikerin Sarah und dem Manager Bert Gordon will Eddie noch einmal den Kampf gegen Minnesota aufnehmen, ganz gleich, welchen Preis er dafür bezahlen muss …

Darsteller: Paul Newman, Jackie Gleason
Regie: Robert Rossen

Stickman

Jack (Robbie Magasiva), Thomas (Paolo Rotondo) und Wayne (Scott Wills) sind leidenschaftliche Poolbillardspieler. Das Größte für sie ist, in Daves Bar herumzuhängen, mit ihrem Spiel ein bisschen Geld zu machen und sich von den Mädels bewundern zu lassen. Um seine Schulden loszuwerden, meldet Dave (John Leigh) die drei bei einem Turnier an, das die Mafia organisiert hat. – Atmosphärisch dichter Komödien-Krimi-Mix aus Neuseeland…

Darsteller: Robbie Magasiva, Simone Kessell, Enrico Mammarella, Scott Wills, Paolo Rotondo, John Leigh, Anne Nordhaus
Regie: Hamish Rothwell

Kiss Shot

Um den Kredit für ihr Haus abbezahlen zu können, besinnt sich die Kellnerin Sarah auf ihre Talente als Billard-Spielerin und beginnt, in Clubs um Geld zu spielen. Mit Hilfe des Buchmachers Max steigt sie zur Turnierspielerin auf…

Darsteller: Whoopi Goldberg, Dennis Franz
Regie: Jerry London

Geschichte

In den 1840er Jahren wurde das Billardspiel in den USA in sogenannten (öffentlichen) „Pool-Parlors“ gespielt, da Tische sehr teuer waren und oftmals aus Europa importiert werden mussten. Das Wort „Pool“ bezeichnete zu der Zeit das Glücksspiel, wurde aber schnell für die amerikanische Form des Taschenbillard (Pocket Billiards) verwendet. Heutzutage wird fast ausschließlich die Kurzversion „Pool“ im allgemeinen Sprachgebrauch verwendet.

Pool entwickelte sich aus English Billiards, dem Vorläufer des Snooker. Beim English Billiards würden ein Ball und die Taschen entfernt, beim Pool dagegen wurde die Anzahl der Bälle erhöht und die Taschen wurden beibehalten. Um die Tische für ungeübte Spieler zu vereinfachen, wurden die Tascheneinläufe von der klassischen runden Variante des English Billiards in die noch heute übliche gerade, trichterförmige Variante abgewandelt.

Die erste Poolbillard-Meisterschaft wurde 1878 von dem Kanadier Cyrill Dion (er war zusammen mit seinem Bruder Joseph der Erfinder der „Amerikanischen Serie“) gewonnen. Das Spiel wurde „61-Pool“ genannt, weil die Summe der auf den Bällen gezeigten Zahlen (1–15) 120 ist, zum Gewinn also 61 Punkte nötig sind. Dies hieß, dass man im Idealfall nur 5 Bälle versenken musste (11, 12, 13, 14 und 15), also nur ein Drittel der vorhandenen Bälle. Es schien gerechter, dass man acht Bälle versenken muss, um zu gewinnen, die noch heute bekannteste Version des Pool. Diese „8-Ball“ genannte Version entwickelte sich um 1900. 1920 entstand dann erstmals „9-Ball“. In neuerer Zeit wird dieses Spiel durch die weiterentwickelte Spielform „10-Ball“ ergänzt, um den Schwierigkeitsgrad zu erhöhen. Bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts war Poolbillard noch nicht sonderlich populär, es wurde bis dahin weitestgehend Karambolage mit vier Bällen gespielt.

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Poolbillard#Geschichte

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